Teilbeschriftung: Schrift auf vorhandenem Lack
Aus einfarbiger Folie werden Logo, Name und Kontaktdaten geschnitten und auf den Lack gebracht. Der Wagen behält seine Farbe, die Beschriftung sitzt darauf.
Das ist die günstigste Variante, und bei hellen Fahrzeugen mit dunkler Schrift oft auch die am besten lesbare. Sie ist schnell angebracht, unkompliziert zu ändern und lässt sich rückstandslos entfernen.
- Am sinnvollsten bei einfarbigen, hellen Fahrzeugen
- Kurze Standzeit in der Werkstatt
- Einzelne Angaben lassen sich später austauschen
- Günstigste Variante bei gleicher Lesbarkeit auf Distanz
Teilfolierung mit Digitaldruck
Sobald Farbverläufe, Fotos oder aufwendige Motive dazu sollen, wird gedruckt statt geschnitten. Typisch ist eine bedruckte Fläche an den Seiten und am Heck, während der Rest des Lacks sichtbar bleibt.
Der Übergang zwischen beklebter und unbeklebter Fläche will gestaltet sein. Eine Kante, die willkürlich mitten über eine Tür läuft, fällt unangenehm auf; eine, die einer Fahrzeuglinie folgt, sieht aus wie ab Werk.
Vollverklebung: neue Haut für das ganze Fahrzeug
Die Karosserie wird vollflächig eingekleidet. Das ergibt die stärkste Wirkung — ein durchgehendes Motiv über Seiten, Heck und teils die Scheiben — und schützt nebenbei den darunterliegenden Lack.
Technisch ist es der anspruchsvollste Weg. Es braucht Gussfolie, die sich in Sicken legt und um Kanten ziehen lässt, ohne sich später zurückzuziehen. Teile werden demontiert, die Folie wird in die Kanten eingeschlagen, und alles muss anschließend nachgeheizt werden, damit es in Form bleibt. Entsprechend länger steht das Fahrzeug.
- Größte Fernwirkung, das Fahrzeug wird zur Werbefläche
- Schützt den Originallack unter der Folie
- Deutlich höherer Aufwand und längere Standzeit
- Bei Leasingfahrzeugen vorher die Rückgabebedingungen klären
Was den Ausschlag gibt
Fahrzeugfarbe: Auf Weiß wirkt schon eine Teilbeschriftung kräftig. Auf dunklem Lack braucht es entweder helle Schrift oder eine bedruckte Fläche, sonst verschwindet alles.
Nutzung: Ein Wagen, der täglich durch den Ort fährt und auf Baustellen steht, arbeitet anders als einer, der meist auf dem Hof parkt.
Zeithorizont: Soll das Fahrzeug in zwei Jahren verkauft werden, ist eine Vollverklebung selten die wirtschaftliche Wahl.

